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Wasserschaden & Leckortung: Notdienst & Betriebe in ganz Deutschland

Ein Fachbetrieb für Wasserschäden findet undichte Stellen, trocknet nasse Bauteile technisch und hilft, Folgeschäden wie Schimmel zu vermeiden.

Stand 29.09.2026 · ohne Vermittlung

Betriebe im Verzeichnis
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In KürzeEin Fachbetrieb für Wasserschäden findet undichte Stellen, trocknet nasse Bauteile technisch und hilft, Folgeschäden wie Schimmel zu vermeiden. Im Verzeichnis stehen 1.331 Betriebe mit Anschrift und Quelle. Bei Gefahr für Leib und Leben: 112.
Sicherheit zuerst Schalte bei einem Wasserschaden den Strom im betroffenen Bereich nur ab, wenn du dafür trocken stehst, sonst ruf 112. Betritt keine Räume, in denen Wasser bei Steckdosen, Verteilern oder Geräten steht, und fass nichts Elektrisches im Nassen an. Wölbt sich die Decke oder tropft Wasser durch, verlasse den Raum. Stecke keine Trocknungsgeräte ein, bevor ein Fachbetrieb die Elektrik geprüft hat.

Nach einem Rohrbruch, einer Überflutung oder bei unerklärlich feuchten Wänden sind Fachbetriebe für Wasserschäden gefragt. Solche Betriebe orten Lecks, trocknen Wände, Böden und Dämmschichten mit Technik und begleiten die Sanierung. Hier findest du Betriebe aus freien Datenquellen, nach Orten sortiert. Wir vermitteln nichts, betreiben keine Hotline und nehmen keine Provision. Angaben zu Notdienst sind bei den Betrieben meist nicht belegt, frag deshalb direkt dort nach.

Wichtig ist die Reihenfolge, denn sie spart Nerven und Geld. Zuerst muss das Wasser gestoppt werden, dafür ist oft ein Klempner zuständig. Erst danach beginnt die Trocknung, und die lässt sich meist planen. Gerade nach Unwettern melden sich außerdem Anbieter an der Haustür oder mit Lockangeboten. Unsere Ratgeber zeigen dir, worauf du bei Verträgen, Dokumentation und Versicherung achtest, damit aus einem Schaden kein zweiter wird.

Sofort-Checkliste

  1. Stoppe die Wasserquelle: Dreh das Hauptabsperrventil zu oder ruf bei einem Rohrbruch einen Klempner. Solange Wasser nachläuft, kann keine Trocknung beginnen.
  2. Schütze dich vor Strom: Betritt keinen Raum mit Wasser an Steckdosen oder Geräten und schalte den Strom im betroffenen Bereich nur ab, wenn du trocken stehst, sonst ruf 112.
  3. Fotografiere und filme den Schaden aus mehreren Winkeln, bevor du aufräumst: Schadensstelle, nasse Wände, Möbel, Wasserstand und Wasserzähler. Notiere Datum und Uhrzeit.
  4. Melde den Schaden sofort der Versicherung und als Mieter dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Frag nach dem weiteren Ablauf, bevor du größere Arbeiten beauftragst.
  5. Rette bewegliche Dinge aus dem Nassen und nimm Restwasser mit Tüchern auf. Lass die Trocknung dann von einem Fachbetrieb planen, statt nur die Heizung aufzudrehen.

Typische Notfälle

Wann bei Wasserschäden wirklich Eile geboten ist

Der eigentliche Notfall ist das Stoppen des Wassers: Solange etwas nachläuft, wird der Schaden größer, und wo Strom im Spiel ist, besteht Gefahr. Hier hilft zuerst das Hauptabsperrventil, bei einem Rohrbruch ein Klempner. Die anschließende Trocknung ist dagegen meist planbar, sollte aber zeitnah beginnen, weil nasse Bauteile mit der Zeit Schimmel begünstigen. Ein Termin in den nächsten Tagen ist oft besser als ein hektischer Nachteinsatz, solange nichts mehr nachläuft und die Lage gesichert ist. Sprich am Telefon offen über deine Situation, dann lässt sich die Dringlichkeit gemeinsam einschätzen.

Woran du seriöse Fachbetriebe erkennst

Ein ordentlicher Betrieb erklärt, wie er den Schaden untersucht, welche Geräte er einsetzt und wie lange er ungefähr braucht. Er dokumentiert Messwerte vor und nach der Trocknung und gibt dir ein Protokoll. Vorsicht ist angebracht bei Anbietern, die ohne Anfrage an der Tür stehen, bei bundesweiten Nummern, Lockpreisen und bei Verträgen, die du sofort unterschreiben sollst. Nimm dir Zeit, lies alles in Ruhe und lass größere Aufträge schriftlich festhalten. Frag außerdem, ob der Betrieb selbst trocknet oder nur vermittelt, denn das beeinflusst Preis und Zuständigkeit.

Kosten verstehen, ohne Beträge zu raten

Wir nennen bewusst keine Beträge, denn ein Wasserschaden ist selten wie der andere und lässt sich aus der Ferne kaum beziffern. Ausschlaggebend sind Ausmaß und Fläche des Schadens, die Dauer der Trocknung und die eingesetzten Geräte, das Verfahren der Leckortung, das Öffnen und Wiederverschließen von Bauteilen sowie Folgearbeiten wie Putz oder Boden. Nachts und am Wochenende kommen oft Zuschläge dazu, die sich bei planbarer Trocknung meist vermeiden lassen. Lass dir den Leistungsumfang und die Berechnungsgrundlage vorab nennen und verlange am Ende eine schriftliche Rechnung, auf der Arbeiten, Geräte und Zeiten einzeln aufgeführt sind.

Wer zahlt und wer zuständig ist

Leitungswasserschäden am Gebäude regelt üblicherweise die Wohngebäudeversicherung des Eigentümers, bewegliche Dinge die Hausratversicherung. Schäden durch Starkregen oder Rückstau sind nur bei Einschluss einer Elementarschadenabsicherung gedeckt. Mieter melden jeden Schaden sofort dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Hat jemand anderes den Schaden verursacht, kann dessen Haftpflichtversicherung eine Rolle spielen. Melde jeden Schaden sofort und sprich größere Arbeiten vorher mit der Versicherung ab, damit klar ist, was übernommen wird und wer beauftragt. Im Einzelfall entscheiden Vertrag und Police, und gute Belege mit Fotos und Protokollen erleichtern jede Abwicklung.

Kostenfaktoren im Überblick
FaktorWirkung
Ausmaß des SchadensBetroffene Fläche und Durchfeuchtung von Wand, Boden und Dämmung bestimmen Aufwand und Dauer. Große Schäden brauchen mehr Geräte und Zeit.
Trocknungsdauer und GeräteJe länger und mit je mehr Geräten getrocknet wird, desto höher die Kosten. Frag, ob Strom und Miete gesondert berechnet werden.
Verfahren der LeckortungFeuchtemessung, Wärmebildkamera oder Druckprüfung unterscheiden sich in Aufwand und Geräteeinsatz. Der Betrieb sollte vorab sagen, womit er beginnt.
Öffnen und VerschließenWenn Estrich, Wand oder Boden geöffnet werden müssen, entstehen Arbeit und Entsorgung. Später kommt das Verschließen dazu.
Uhrzeit und WochentagNachts, am Wochenende und an Feiertagen fallen häufig Zuschläge an. Vermeiden lassen sie sich oft, weil die Trocknung planbar ist.
FolgearbeitenPutz, Farbe, Boden oder Fliesen sind oft nicht im Trocknungsauftrag enthalten. Kläre vorher, wer sie übernimmt und wie sie berechnet werden.

Wasserschaden & Leckortung in deiner Stadt

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Häufige Fragen

Was tue ich bei einem Wasserschaden in der Wohnung?

Stoppe zuerst die Quelle: Hauptabsperrventil zudrehen oder bei Rohrbruch einen Klempner rufen. Achte auf Strom im nassen Bereich und schalte ihn nur ab, wenn du trocken stehst. Fotografiere den Schaden, melde ihn der Versicherung und als Mieter dem Vermieter. Danach lässt du die Trocknung von einem Fachbetrieb planen.

Muss ich zuerst einen Klempner oder einen Trocknungsbetrieb rufen?

Zuerst muss das Wasser gestoppt werden, dafür ist bei einem Rohrbruch oft ein Klempner nötig, teils genügt das Absperrventil. Erst danach kommt der Fachbetrieb für die Trocknung, denn solange Wasser nachläuft, bringt Trocknen nichts. Bei unklarer Ursache kann ein Betrieb für Leckortung die Quelle suchen.

Muss ich bei einem Wasserschaden den Strom abschalten?

Wenn Wasser an Steckdosen, Verteilern oder Geräten steht, besteht Stromschlaggefahr. Schalte den Strom im betroffenen Bereich nur ab, wenn du dafür trocken stehst und nicht ins Wasser musst. Sonst ruf 112. Lass die Elektrik von einer Fachkraft prüfen, bevor du wieder Strom nutzt oder Trocknungsgeräte einsteckst.

Wie dokumentiere ich einen Wasserschaden für die Versicherung?

Fotografiere und filme Schadensstelle, nasse Bauteile, beschädigte Möbel und Geräte aus mehreren Blickwinkeln, mit Datum. Notiere, wann und wie du den Schaden bemerkt hast, und halte den Stand des Wasserzählers fest. Bewahre Angebote, Messprotokolle und Rechnungen auf. Je besser die Belege, desto weniger Streit gibt es später.

Was ist Leckortung und wann ist sie sinnvoll?

Bei der Leckortung sucht ein Fachbetrieb die undichte Stelle, ohne blind Wände aufzustemmen, etwa mit Feuchtemessung, Wärmebildkamera oder Druckprüfung. Sinnvoll ist sie bei unerklärlicher Feuchte, steigendem Verbrauch oder wenn der Zähler bei geschlossenen Hähnen weiterläuft. So wird gezielt geöffnet und die Reparatur an der richtigen Stelle angesetzt.

Wie läuft eine Bautrocknung ab?

Zuerst misst der Betrieb die Feuchte und legt fest, wo getrocknet werden muss. Dann stellt er Geräte auf, die Feuchte aus Luft und Bauteilen ziehen, und kontrolliert die Werte regelmäßig. Am Ende sollte ein Messprotokoll zeigen, dass die Bauteile trocken sind. Erst danach wird saniert. Sprich vorab über Dauer und Ablauf.

Wie lange dauert die Trocknung nach einem Wasserschaden?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von Material, Umfang der Durchfeuchtung und Bauweise ab und reicht oft von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Ein seriöser Betrieb nennt dir einen groben Zeitrahmen und belegt den Fortschritt mit Messwerten. Frag, woran er das Ende der Trocknung festmacht.

Zahlt die Versicherung bei Überschwemmung nach Starkregen?

Schäden durch Starkregen, Überschwemmung oder Rückstau sind in der Regel nur gedeckt, wenn deine Versicherung eine Elementarschadenabsicherung enthält. Ohne diesen Baustein trägst du den Schaden selbst. Prüfe deine Police, melde jeden Schaden zügig und dokumentiere ihn gründlich. Aktuelle Unwetterwarnungen findest du beim Deutschen Wetterdienst.

Weitere Notfall-Gewerke

Notdienst-finden.de vermittelt keine Einsätze und nimmt keine Anrufe entgegen. Alle Angaben stammen aus offenen Datenquellen und sind ohne Gewähr, Stand 29.09.2026. Bei Gefahr für Leib und Leben wähle die 112.