Glossar: Heizung & Gas

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und heizt damit ein Gebäude. Sie arbeitet mit Strom und einem geschlossenen Kältekreis.

Auch: Heizungswärmepumpe

Kurz erklärt: Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und heizt damit ein Gebäude. Sie arbeitet mit Strom und einem geschlossenen Kältekreis.

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme, etwa der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, und hebt sie mithilfe von Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau. Sie beheizt Räume und kann Brauchwasser erwärmen. Im Gerät arbeitet ein geschlossener Kältekreis mit Kältemittel, der für Laien tabu ist. Bei einer reinen Wärmepumpe entsteht die Wärme nicht durch Verbrennung. Dafür gibt es Bauteile, die unter Strom stehen und mit Druck arbeiten.

Fällt die Heizung aus, prüfst du wie bei anderen Anlagen nur, was sicher ist. Ist Strom vorhanden, oder sind auch die Nachbarn betroffen? Zeigt das Bedienteil eine Störung? Dann notierst du den Störungscode und liest, falls vorhanden, den Anlagendruck ab. Das Außengerät und das Innengerät öffnest du nicht. Halte außerdem fest, wann der Ausfall begann und ob es zuvor Geräusche oder Fehlermeldungen gab. Solche Angaben helfen dem Betrieb, den Einsatz zu planen und passende Teile mitzubringen.

Weil das Gerät am Stromnetz hängt, ist ein wiederholt auslösender Schutzschalter ein Fall für einen Elektrofachbetrieb. Arbeiten am Kältekreis, am Verdichter und an der Regelung übernimmt der Fachbetrieb. Mieter melden den Ausfall dem Vermieter. Im Winter gilt: Vermeide Schäden durch Auskühlung, etwa durch Frost an Wasserleitungen, und informiere den Betrieb ohne Verzögerung.

Gut zu wissen Notiere Störungscode und, falls vorhanden, den Anlagendruck und melde den Ausfall dem Vermieter oder Fachbetrieb. Geräteteile öffnest du nicht.

Wo der Begriff im Notfall wichtig wird

Fachbetrieb in der Nähe

Siehe auch

Erklärung der Redaktion, Stand 29.09.2026. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall.