Kurz erklärt: Eine Therme ist ein wandhängendes Gerät, das Heizwasser und oft auch Warmwasser erwärmt. Meist arbeitet sie mit Gas und hängt in Küche, Bad oder Abstellraum.
Mit Therme ist meist eine Gastherme gemeint: ein kompaktes Wandgerät, das Wasser für Heizkörper und häufig auch für Dusche und Hahn erhitzt. Man findet sie vor allem in Wohnungen. In Häusern übernimmt oft ein größerer Kessel diese Aufgabe. Das Gerät hat ein Bedienfeld mit Anzeige und ein Manometer. Gerade weil die Therme direkt mit der Gasversorgung verbunden ist, sind die Grenzen für Nutzer klar gezogen. Arbeiten an ihr gehören in Fachhände. Wer das respektiert, schützt sich, die Nachbarn und das Haus.
Fällt die Heizung aus, kannst du an der Therme ein paar sichere Dinge prüfen. Schau, ob das Gerät eingeschaltet ist und der Thermostat im Raum auf Wärme steht. Zeigt das Bedienteil eine Störung, notiere den Störungscode. Lies außerdem den Anlagendruck am Manometer ab und nenne beides dem Betrieb. Mehr ist nicht nötig. Das Gerät öffnest du nicht, und du greifst nicht an Gasleitungen, Zündung oder Abgasrohr.
Bei Gasgeruch gilt sofort: Gebäude verlassen, von draußen 112 oder den Gas-Entstörungsdienst rufen, keine Schalter betätigen. Auch Wasser unter dem Gerät oder auffällige Geräusche sind Gründe, den Betrieb zu rufen. Für Mieter ist der Vermieter der erste Ansprechpartner. Lass die Anlage regelmäßig von einem Fachbetrieb warten, damit sie zu Beginn der Heizperiode zuverlässig läuft.
Passender Notfall-Ratgeber
Zuständiges Gewerk
Siehe auch
Zurück zum Glossar · Alle Notfall-Ratgeber
Redaktioneller Glossar-Eintrag, Stand 29.09.2026. Für deinen konkreten Fall frag den Fachbetrieb.
