Glossar: Dach & Sturm

Sturm ab Windstärke 8

Versicherer sprechen erst ab Windstärke 8, also ab 62 km/h, von einem Sturm. Diese Grenze ist für den Versicherungsschutz wichtig.

Auch: Sturm im Versicherungssinn

Kurz erklärt: Versicherer sprechen erst ab Windstärke 8, also ab 62 km/h, von einem Sturm. Diese Grenze ist für den Versicherungsschutz wichtig.

Windstärke 8 entspricht auf der Beaufortskala einem stürmischen Wind und beginnt bei 62 km/h. Versicherer werten Wind erst ab dieser Stärke als Sturm, so die Verbraucherzentrale. Für dich zählt das, wenn ein Schaden entstanden ist. Dann kann sich die Frage stellen, wie stark der Wind an deinem Ort tatsächlich war.

Bei schwächerem Wind ist die Einordnung oft schwieriger. Im Zweifel hilft es, Datum, Uhrzeit und Ort zu notieren. Wetterberichte und Meldungen können später Anhaltspunkte liefern. Für die Zuständigkeit gilt: Schäden an Dach, Fenstern oder Keller gehören zur Wohngebäudeversicherung, Schäden an Möbeln und Geräten zur Hausratversicherung. Überflutung durch Starkregen und Rückstau ist nur mit Elementarschadenversicherung abgedeckt.

Nach einem Sturm bleibst du drinnen, solange Äste und Dachteile herabfallen können. Halte Abstand zu beschädigten Bäumen und heruntergefallenen Leitungen und steige nicht aufs Dach. Fotografiere alle Schäden und melde sie unverzüglich der Versicherung. Ein Dachdecker kann eine Notabdichtung übernehmen. Wie häufig Sturm und Hagel Schäden anrichten, zeigt der GDV: Im Jahr 2025 waren es etwa 479.000 Schäden in der Sachversicherung. Rechne damit, dass Betriebe nach einem Unwetter stark ausgelastet sind, und schildere deshalb bei der Anfrage kurz und genau, wie dringend die Lage ist und wo Wasser eindringt.

Gut zu wissen Notiere nach dem Sturm Datum, Uhrzeit und Ort des Schadens und sichere Fotos, bevor du aufräumst.

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Stand 29.09.2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, keine Rechts- oder Fachberatung.