Kurz erklärt: Der Sicherungskasten ist der Verteiler in der Wohnung, in dem FI-Schutzschalter und Leitungsschutzschalter sitzen und die Stromkreise abgesichert sind.
Der Sicherungskasten, fachlich Verteiler oder Unterverteilung, verteilt den Strom aus dem Zählerschrank auf die einzelnen Stromkreise deiner Wohnung. Darin sitzen der FI-Schutzschalter und die Leitungsschutzschalter, meist nebeneinander auf einer Schiene. Bei neueren Anlagen ist der Kasten beschriftet, sodass du erkennen kannst, welcher Schalter zu welchem Raum gehört.
Im Alltag brauchst du den Kasten in Störungsfällen, um zu erkennen, was ausgelöst hat. Ein ausgelöster Schalter steht in einer anderen Stellung als die übrigen. Du darfst nur die Schalter betrachten, die von außen zugänglich sind, und höchstens einmal einen ausgelösten Schalter wieder einschalten. Voraussetzung ist, dass alles trocken ist, nichts verbrannt riecht und die Geräte des betroffenen Kreises abgesteckt sind. Löst er erneut aus, rufst du einen Elektrofachbetrieb.
Öffne die Abdeckung nicht, fasse nichts im Inneren an und überbrücke oder flicke nichts. Auch Klemmen, Kabel und Sicherungen zu tauschen ist Sache einer Elektrofachkraft, weil im Kasten Lebensgefahr besteht. Ist der Kasten feucht, heiß, verfärbt oder riecht er verbrannt, bleibst du fern, verlässt bei Rauch das Gebäude und rufst die 112. Halte den Zugang frei, damit im Störfall niemand Möbel wegräumen muss. Lass die Anlage regelmäßig von einer Fachkraft prüfen.
Wo der Begriff im Notfall wichtig wird
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Erklärung der Redaktion, Stand 29.09.2026. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall.
