Kurz erklärt: Bei einer Druckprüfung setzt ein Fachbetrieb eine Leitung unter Prüfdruck und beobachtet, ob der Druck hält. Fällt er ab, ist das System undicht.
Die Druckprüfung ist ein Verfahren, mit dem ein Fachbetrieb feststellt, ob eine Rohrleitung dicht ist. Dazu wird ein Leitungsabschnitt abgesperrt, mit Wasser oder Luft gefüllt und unter Druck gesetzt. Ein Messgerät zeigt über eine festgelegte Zeit, ob der Druck stabil bleibt. Sinkt er, tritt irgendwo Medium aus, auch wenn man am Rohr nichts sieht.
Im Alltag begegnet sie dir nach einer Reparatur, bei neu verlegten Leitungen oder wenn ein unerklärlicher Feuchtefleck auftaucht. Sie beantwortet die Frage, ob das Rohr selbst schuld ist. Bei versteckten Schäden ist sie oft der erste Schritt, bevor eine Leckortung gezielt die Stelle sucht. Für Heizungsleitungen und Trinkwasserleitungen gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, die der Betrieb kennt und dokumentiert.
Achte darauf, dass du das Ergebnis schriftlich bekommst, mit Datum und Messwerten. Diese Unterlagen helfen später bei Gewährleistung, Streit mit dem Vermieter oder der Meldung an die Versicherung. Führe selbst keine Druckprüfung durch, etwa mit einem Kompressor, denn falscher Druck kann Rohre, Armaturen und Verbindungen beschädigen. Gib dem Betrieb auch mit, wo der Verdacht liegt und wann du den Schaden bemerkt hast.
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Stand 29.09.2026. Allgemeine Erklärung ohne Gewähr, keine Rechts- oder Fachberatung.
